OnlinesuchtWenn aus Spass bitterer Ernst wird

Beratung und Therapie für Betroffene

Haben Sie sich auf Ihrer Suche im Reiz der Medienwelt verloren und erleben eine riesige Kluft zwischen hoher Kompetenz in der Medienwelt und Versagensängsten und Leistungsrückgang in der realen Welt?

Wenn Sie täglich in Ihrer Freizeit mindestens fünf Stunden mit Medien verbringen, Freude und Anerkennung fast nur noch in der medialen Gegenwelt finden, reale Anforderungen und Kontakte abseits der „Quests“,  „Gilden“  und Facebook vermeiden, dann ist aus Spass bitterer Ernst geworden. Besonders dann, wenn die Welt ausserhalb des „Online“ an Farbe verloren hat und Sie sich zunehmend von den Herausforderungen des Alltags zurückziehen und Ihre Arbeit und Ihre Beziehungen vernachlässigen.

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Lebensenergie im Netz 80%
Lebensenergie im Alltag 20%

 

Falls Sie sich in dieser Beschreibung erkennen, empfehle ich Ihnen, sich mit Freunden und Angehörigen auszutauschen. In den meisten Fällen braucht es einen Reisebegleiter, der ihre Welt kennt und weiss, wie man wieder die Verbindung zur realen Welt findet. Ich begleite Sie mit dem Ziel, sich in beiden Welten auszukennen und wieder ein erfüllteres Leben führen zu können. Wagen Sie jetzt den ersten Schritt!

 

Beratung von Angehörigen Mediensüchtiger

Leiden sie darunter, dass Ihr Kind, Ihre Partnerin oder ihr Partner viel Zeit beim Chatten, Gamen oder Surfen im Internet verbringt und es deshalb Zuhause immer wieder eskaliert? Hat der hohe Medienkonsum zu negativen Auswirkungen in der Schule oder am Arbeitsplatz geführt und fühlen Sie sich als Angehörige dem Suchtverhalten Ihres Kindes oder Ihres Partners gegenüber ohnmächtig?

Dann ist es ratsam, ins Handeln zu kommen. Vertrauen Sie sich mit Ihrem Problem jemandem an, informieren Sie sich im Internet oder bei einer der zahlreichen Beratungsstellen. Oder kommen Sie zu einem persönlichen Gespräch vorbei.

 

Beratung von Institutionen, Firmen, Heimen, Kliniken und Psychiatrien

Die Generationenlücke bringt es mit sich, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über höhere technische  Kompetenzen im Umgang mit Medien verfügen als die meisten Mitarbeiter in Institutionen. Durch die Möglichkeit der ständigen Erreichbarkeit und Online-Tätigkeit tauchen ganz neue Probleme in der Behandlung auf.  Das Phänomen der Ohnmacht und der Uneinigkeit in den Behandlungsteams ist gross. In diesem Zusammenhang  begegnen wir in der Arbeit mit Institutionen auffallend häufig folgenden Fragestellungen:

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  • Wie können wir als Team einen Konsens finden, welche Grenzen im Umgang mit den neuen Medien gelten sollen? Und wie können wir diese gemeinsam umsetzen?
  • Wie wollen wir mit Inhalten wie Pornographie, Gewalt und Horror  oder den Social Media wie Facebook & Co umgehen?
  • Ist eine Art von „Regelwerk“ in Anbetracht der Verfügbarkeit der neuen Medien in unserer Institution oder an unserem Arbeitsplatz überhaupt sinnvoll und durchführbar? Und wenn ja, wie würde ein solches Regelwerk aussehen?
  • Wie sieht der Einbezug von kreativen Medien zur Unterstützung im pädagogischen oder im beruflichen Alltag aus?

 

Für diese Fragen gibt es keine Patent- und Rahmenkonzepte. Bei Vorträgen oder Seminare über Medien fällt auf, dass es  fast so viele unterschiedliche Meinungen wie Mitarbeiter gibt. Die Kunst besteht darin, gemeinsam eine tragfähige Haltung zu finden, die einerseits Klarheit und Orientierung, aber auch Freiräume für kommende Entwicklungen gibt. Für diesen Prozess bieten wir Ihnen individuelle Vorträge und  Workshops von einem halben bis zu 2 Tagen an.

 

Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… Werden wir aber nicht!
Fight Club, Film (1999)