Film ab fürs Leben!

Wie man aus Spielfilmen Kraft und Erkenntnisse für den Alltag gewinnen kann

Spielfilme sind Abbildungen des menschlichen Alltags. Hollywood thematisiert alle wichtigen Bereiche des Mensch-Seins und hinterlässt dort Spuren, wo es einen Zusammenhang zwischen dem Film und der Lebensgeschichte des Zuschauers gibt. Wie kaum eine andere Kunstform vermag der Film in kurzer Zeit nahezu alle unsere Sinne gleichzeitig anzusprechen, besonders dann, wenn er berührt, überrascht oder aufrüttelt. So kann der richtige Film zur richtigen Zeit aufzeigen, wer ich war, wer ich bin und wer ich sein könnte. Vorausgesetzt, dass ich begreife, was er mir sagen will und beherzige, wozu er mich aufzufordern versucht. Diese nachhaltige Wirkung beruht auf der Identifikation mit den Protagonisten und ihren Geschichten, die uns zum Nachdenken und Handeln anregen. Nach einer kurzen Einführung in die Welt des Films und der Filmtherapie widmen wir uns in diesem Tagesseminar dem eigenen Filmerleben.  Kernthemen:

  • Wie komme ich in die achtsame Filmbetrachtung hinein?
  • Welche Filme und Genres bewegen mich und warum?
  • Mit wem identifiziere ich mich und was lehne ich ab?
  • Welche Parallelen gibt es im Filmgeschehen zu meiner eigenen Biographie?
  • Was kann ich für mich persönlich und meinen Alltag daraus ableiten und verändern?

Für Frauen und Männer, für Filmmuffel und Filmfans wie auch für Institutionen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, ausser der Bereitschaft, sich mit sich über das Medium Film zu befassen.  Aber Vorsicht, es kann Ihre (Fern)Sehgewohnheiten verändern!